News Mehrwertsteuersenkung ist wichtiger Impuls für Tourismusstandort Österreich

  • 22. März 2018
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Bundesspartenobfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher

Fotograf: HELGE KIRCHBERGER Photography

Fotocredit: Helge Kirchberger

Als wichtigen Impuls für den Tourismusstandort Österreich bezeichnet Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft die heute im Nationalrat beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer auf Beherbergung von 13 auf 10 Prozent. „Unser Einsatz für die Betriebe hat sich gelohnt. Mit der Steuer-Reparatur hat die Regierung einen wichtigen Schritt gesetzt, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hotellerie zu erhalten und weiter zu stärken“, begrüßt Nocker-Schwarzenbacher die eingeschlagene Richtig der Politik in Richtung Entlastung und Bürokratieabbau. „Damit haben die Betriebe wieder mehr Luft zu atmen und können die für unsere Branche essentiellen und kontinuierlich notwendigen Investitionen tätigen,“ so Nocker-Schwarzenbacher. Studien zufolge sind rund 60 Prozent der von Tourismusunternehmen getätigten Investitionen in einem Umkreis von 60 Kilometern um den Investitionsstandort "wertschöpfungswirksam", es profitieren also auch weitere Betriebe in der Region von zusätzlichen Aufträgen durch die Hoteliers. „Wer den Tourismus entlastet, belebt also auch Regionen und stärkt den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich,“ zeigt sich Nocker-Schwarzenbacher überzeugt, und hofft abschließend, dass die Reduktion nun auch auf die übrigen Branchen des Tourismus, wie etwa Bäder, Kino- und Theaterbetriebe sowie Schausteller- und Zirkusunternehmer, ausgeweitet wird. 
 
Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich ist die solidarische Interessenvertretung für über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit-und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. Die Bruttowertschöpfung macht rd. 16 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung aus, 715.000 Vollzeitarbeitsplätze hängen direkt und indirekt vom Tourismus ab. (PWK200/ES)

Tags: Wien

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