News DSGVWhat?! Wie die neue Verordnung das personalisierte Gästeerlebnis zerstören kann

  • 17. April 2018
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Kennt man den Gast, kommt er gerne wieder. Um die persönlichen Vorlieben festzuhalten, braucht es ein intelligentes CRM-System. Doch lässt das die neue DSGVO überhaupt noch zu?

„Die Zukunft der Top-Hotellerie liegt im Verkauf von personalisierten Erlebnissen. Kenn ich den Gast, kommt er auch gerne wieder“, streicht Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), hervor. Das extra Kissen am Zimmer, der Lieblingsdrink als Willkommensgruß oder die Berücksichtigung von speziellen Ernährungsgewohnheiten, je besser man den Gast kennt, desto mehr kann bei einem erneuten Aufenthalt auf dessen Vorlieben und Wünsche eingegangen werden – ohne nachfragen. „Genauso werden aus normalen Gästen Stammgäste“, weiß Gratzer.
 

Erlebnismanagement mit intelligenten CRM-Systemen

„Und genau hier kann es jetzt zukünftig schwieriger werden für den Hotelier. Es sei denn, man hat die passende Software und das nötige Know-how“, verweist Dr. Michael Toedt, Geschäftsführer von dailypoint, auf die mit 25.05.2018 in Kraft tretende Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Während personenbezogene Daten bereits jetzt schutzwürdig sind, werden die Betroffenenrechte mit der DSGVO noch einmal verbreitert. So gelten beispielsweise zukünftig verstärkte Auskunfts- und Kontrollpflichten. Unternehmer müssen geeignete Maßnahmen treffen, um alle Informationen in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form und Sprache zu übermitteln. „Hier greift dailypoint den Hoteliers unter die Arme. Dann klappts auch mit der DSGVO-Umstellung“, verspricht Toedt.
 

Privacy by Design

dailypoint arbeitet bereits seit April 2017 an einer ganzheitlichen Compliance Strategie zur DSGVO. Zur ITB 2018 wurde von Toedt, Dr. Selk & Coll das neue Privacy Dashboard vorgestellt, welches als Standardmodul in sämtlichen Produkten integriert ist. Kurzum: „Privacy by Design“. dailypoint bietet damit den Hoteliers ein wichtiges Tool, um die Anforderungen mit wenigen Mausklicks umzusetzen. Hierzu zählen insbesondere die umfassenden Informationspflichten, die erforderlichen Datentransfer- und Löschmöglichkeiten kundenbezogener Daten sowie eine systemübergreifende zentrale Historie der Einwilligungserklärungen gegenüber dem Gast. 
 

Auch PMS-Software ist „DSGVO-ready“

Auch bei Casablanca Hotelsoftware wird in Sachen Datenschutz und Sicherheit nichts dem Zufall überlassen. Sämtliche Verbindungen mit Datenaustausch und Zugriffe auf Server erfüllen höchste Sicherheitsstandards. Konkret erfolgen in der Hotelsoftware Anpassungen des Schriftverkehrs und der Meldezettel sowie eine Lösung zur Erfassung, Ablage und Archivierung der Einwilligungserklärungen der betroffenen Personen. Auch in punkto Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Daten, Auskunftspflicht sowie Datensicherheit & Protokollierung erfüllt Casablanca alle Richtlinien. Im Zuge der DSGVO werden alle Datenbanken auf den Servern verschlüsselt und in Casablanca keine allgemeinen Benutzer mehr angelegt, sodass alle Zugriffe auf Personendaten nachvollziehbar und auf jeweilige Benutzer zuordenbar sind. Das garantiert: Casablanca ist „DSGVO-ready“!
 

ÖHV-Partner

Gemeinsam mit den ÖHV-Partnern erkennt die ÖHV frühzeitig neue Herausforderungen und Trends und setzt innovative Impulse. Die Produkte und Serviceleistungen der Partner unterstützen die Mitgliedshoteliers bei der täglichen Arbeit im Hotelbusiness und helfen, elementare Schritte nach vorn erfolgreich umzusetzen. Details auf www.oehv.at/partner
 
Weiters stellt die ÖHV ihren Mitgliedern kostenlos einen DSGVO-Leitfaden unter www.oehv.at/studien zur Verfügung und bietet zusätzlich Praktikerseminare, wie am 24. Mai 2018 in Wien, zur Datenschutzgrundverordnung an.
 

Tags: Wien

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